Mo

29

Jan

2018

Das große Glück im Kleinen

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Sa

23

Jul

2016

Impressionen Parque Natural de la Sierra de Irta Alcocebre

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Fr

04

Mär

2016

Impressionen  Februar und März Alcossebre

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Do

17

Dez

2015

Die schönsten Sonnenaufgänge im Dezember

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Di

13

Okt

2015

Alcocebre von oben betrachtet

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Do

17

Sep

2015

Flughafen Castellón aus dem Todesschlaf erwacht ?

 

"A dream comes true"?  Seit einer Woche läuft so etwas wie ein Flugbetrieb auf unserem toten Flughafen. Man hat die Firma Ryanair dazu gewinnen können, sich für den Flughafen Castellón zu interessieren. Von September bis Dezember gibt es nun zwei ( ! ) Flüge pro Woche nach London und Edinburgh, dies soll erst der Anfang einer möglichen Kooperation sein. Für nächstes Jahr sind angeblich Flüge nach Hamburg und Eindhoven in der Planung, auch einige regionale spanische Fluggesellschaften wollen zukünftig den Flughafen nutzen. Nun, man wird sehen was daraus wird, drücken wir den in Madrid im Gefängnis sitzenden ehemaligen PP Regionalpräsidenten und ebenfalls ehemaligen Präsidenten der Flughafengesellschaft Carlos Fabra die Daumen, dass sein Traum doch noch in Erfüllung geht. Vielleicht verzichtet man ja dann doch noch darauf, "sein" Denkmal am Flughafen wieder abzureißen.

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So

02

Aug

2015

Die Welt von oben besehen

Die Welt aus allen möglichen Blickwinkeln zu betrachten, immer auch auf der Suche nach neuen Perspektiven, liegt in der Natur des Künstlers. Deswegen habe ich seit kurzem eine Flugdrohne im Einsatz, die mit einer extrem hoch auflösenden HD Kamera ausgerüstet ist, um mal von oben zu schauen, was von der Welt da unten noch so übrig geblieben ist.

 

http://fotos-aereas-casadelarte.jimdo.com/

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Fr

24

Jul

2015

Vollmond über Las Fuentes

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Sa

17

Jan

2015

Die wundersame Auferstehung eines Flughafens

 

Aeropuerto Castellón

 

Fast vier Jahre nach der offiziellen Eröffnung, und gefühlte dreihundert Jahre nach Baubeginn, hat der weltbekannte "Flughafen ohne Flugzeuge" Castellon, zumindest einen "Erstflug" zu vermelden. Auf Initiative des spanischen Erstligisten FC Villarreal, aber sicher auch aus werbetechnischen Gründen der jetzt als "Besitzer" geltenden kanadischen Holding, die den Flughafen letztes Jahr für zwanzig Jahre erwarb, und mit weiteren Millionenunterstützungen des Staates ( momentanes Defezit liegt bei 65 Millionen Euro ) verzweifelt versucht, überhaupt irgendeiner Fluggesellschaft den Standort schmackhaft zu machen, kam es zum ersten Start, als die Mannschaft von Villarreal zum Rückspiel des Copa del Reye nach San Sebastian flog. Nicht mit an Bord war Knacki Carlos Fabra, der in seiner Zelle in Madrid, für die nächsten Jahre Papierflugzeuge falten darf. Wie es mit dem Flughafen weitergeht wird man sehen, es werden schon wieder große Töne gespuckt, und wann der nächste Flug stattfinden wird, das steht genauso in den Sternen, wie vieles andere auch im Lande Valencia.

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Mo

08

Dez

2014

Sumpfgeier vom Flughafen Castellón endlich eingefangen

 

Wie oft habe ich über Carlos Fabra von der PP  berichtet, das angeblich unverwundbare und unbesiegbare spanische Vorbild an Korruption und Manipulation. Der langjährige Präsident der Region Castellón, und zuletzt auch Präsident des gescheiterten und leeren Flughafens bei uns, der 2013 wegen Steuerhinterziehung ( und nicht wegen all dieser Korruptionsvorwürfe ), zu vier Jahren Haft verurteilt worden war, sitzt endlich seit letzter Woche seine verdiente Strafe in einem Madrider Gefängnis ab. Alle Versuche, doch noch ein Gnadengesuch durchzusetzen, wurden von der spanischen Justiz verhindert bzw. abgelehnt. Ein bisschen mehr Gerechtigkeit ist eingekehrt, hoffentlich werden noch mehr Exempel statuiert, es warten ja noch genug Granden auf ihre Gefängnisaufenthalte. Mit jedem Tag den diese Leute einsitzen, wird Spanien ein bisschen besser werden können.

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Fr

21

Nov

2014

Impressionen aus Alcocebre und dem Maestrazgo 2014

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Mi

05

Feb

2014

Die schönsten Sonnenaufgänge der letzten Wochen

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Mo

25

Nov

2013

Ein Absturz kommt selten allein

"Geübt" hat er mehr als dreißig Jahre, unser ehemalige PP Regionalpräsident Carlos Fabra, zuletzt auch noch Präsident des " Flughafens ohne Flugzeuge Castellón ", bevor man ihn nach zehnjährigen Ermittlungen endlich doch noch vor ein Gericht gezerrt hatte. Heute ist das vorläufige Urteil gefallen, er muss wegen diverser Verbrechen der Steuerhinterziehung für 4 Jahre ins Gefängnis. MIt 8-10 Jahren hatte man gerechnet, auch seine Ex-Frau wurde zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt, Geldstrafen in Höhe von knapp einer Million Euro wurden ebenfalls ausgesprochen. Nicht verurteilt wurde er wegen Korruption und Bestechung, was eigentlich fatal ist, denn all die anderen Vorwürfe ließen nur den Schluss zu, dass Fabra einer der Schlimmsten von Allen war. Aber immerhin, der spanische Rechtsstaat hat Terrain zurückgewonnen, wie auch in div. anderen Prozessen, wo ehemalige Minister und hohe politische Funktionsträger bis zu zehn Jahre ins Gefängnis gesteckt wurden. Der einzige große Fisch bleibt momentan des Königs Schwiegersohn Urdagarin, aber er zappelt nicht mehr lange, dann wird er wohl Carlos Fabra und den anderen "Selbstversorgern" folgen.

 

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Mo

21

Okt

2013

Armentafel in Madrid - Der Durchbruch in der Krise ?

 

Madrid: Nach der Einführung frugaler Armentafeln für besonders betroffene Bürger, hat sich die soziale Lage Spaniens etwas entspannt. Während sich die Regierung weiterhin bemüht den Aufschwung herbeizureden, ist nunmehr zumindest die  überlebenswichtige Grundversorgung einiger Bevölkerungsteile gewährleistet.

 

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So

31

Mär

2013

Aufgeflogen und ausgespielt - ein Provinznarr landet im Abseits

Ja, da hat er nochmals richtig Gas gegeben, der als unausrottbar geltende Provinzfürst Carlos Fabra, bevor er jetzt die Reißleine zog, und mit dem Notfallschirm über dem eigenen leeren Flughafen absprang. Noch befindet er sich im freien Fall, und es erscheint unwahrscheinlich, da die Landebahn ja verwaist ist, dass ihn jemand vor der brutalen und endgültigen Bruchlandung retten wird. Als Präsident von Castellón musste er gezwungenermaßen schon länger zurücktreten, und jetzt hat er das Amt des Präsidenten der Aerocas, dem Betreiber des Flughafens, ebenfalls abgeben müssen. Neue Aufgaben warten auf ihn: Ein Korruptions-und Bestechungsprozess ( zusammen mit drei weiteren Angeklagten ) allererster Güteklasse, auf 4.2. Millionen Euro wurde Fabras Kaution festgesetzt, und auch seine Gattin, und auch seine Ex-Frau, müssen  1.7 Millionen bzw. 800 Tsd Euro berappen, um vorläufig nicht in den Knast zu müssen. Seit neun Jahren laufen die Ermittlungen, und erst jetzt erscheint es so, dass Fabra, der sich die ganzen Jahre sicher wähnte, endgültig zu Fall gebracht werden kann. Der Staatsanwalt fordert eine Haftstrafe von 15-20 Jahren, und dies bedeutet im schlechtesten Fall weitere Belastungen für den Steuerzahler, aber er hat uns ja schon mehr als 100 Millionen Euro gekostet, also Schwamm drüber. Bevor er ging, hat er nochmals kurz die Mercedes- und BMW Boliden der DTM ein bisschen auf dem leeren Flugfeld herumfahren lassen, ach ja, und da war ja auch noch kürzlich die angeblich megapotente libysche Investorengruppe, die schnell mal 200 Millionen für den Flughafen zahlen wollte, aber klar, war natürlich nix, nur eine weitere Fabra Show. Und dann hatte er auch noch so eine tolle Idee, den Flughafen mit 80 Millionen Euro erst einmal noch größer zu bauen, damit er international noch konkurrenzfähiger wird. Tolle Idee, oder ? Übrigens: Das alte Genehmigungsverfahren läuft weiter, man munkelt, dass der Flughafen vielleicht 2014 in Betrieb genommen werden kann. Ups, da fehlt ja bloß nur etwas; Ach, ja, Flugzeuge !!!

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Mi

20

Feb

2013

Flughafen oder Fluch(t)hafen ?

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Do

31

Jan

2013

Leere Taschen - volle Flaschen ?

Die Krise dauert an, das Volk blutet vor sich hin, 27 % Arbeitslosigkeit, immer mehr Steuern und Abgaben, Depression Allerorten, und täglich neue Heilsversprechen von Rajoy, die meist ein paar Tage später durch die nackten Zahlen widerlegt werden. Aber wenn man einem nackten Mann schon lange nicht mehr in die Tasche greifen kann, um ihn noch weiter wie eine Zitrone auszupressen, dann muss dies schon lange nicht heißen, dass die Mächtigen darben müssen. Im Gegenteil, die in Spanien regierende Volkspartei soll führenden Politikern jahrelang Schwarzgeld gezahlt haben. Fast alle Mitglieder der Parteiführung, darunter der jetzige Ministerpräsident Rajoy, hätten von 1990 bis 2008 in regelmäßigen Abständen Gelder ausgezahlt bekommen, die nicht offiziell deklariert worden seien, berichtet "El Pais".

Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy und Parteifreunde seiner Partido Popular (PP) sollen massiv von einem System schwarzer Kassen profitiert haben. Die Zeitung "El Pais" berichtet, dass führende Mitglieder der Partei zwischen 1997 und 2008 regelmäßig Geld von versteckten Konten des Schatzmeisters Luis Barcenas erhalten haben. Die Partei trat den Vorwürfen entgegen.

Der oberste Gerichtshof ermittelt bereits gegen Barcenas, der 2010 seinen Hut nehmen musste, weil er Regionalpolitiker bestochen hatte. Doch jetzt könnte die Schwarzgeldaffäre eine viel größere Dimension bekommen: Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass der windige Kassenwart bis zu 22 Millionen Euro aus ungeklärten Quellen auf Schweizer Konten geschafft hatte. Barcenas erfreute die Führungsebene der Konservativen PP angeblich mit gut gefüllten Umschlägen. Zeitungen berichten von Tausenden von Euro, die so in die Taschen der Funktionäre gewandert seien. "El País" druckte eine Reihe von handschriftlichen Abrechnungen von Barcenas ab. Das Geld soll vor allen von Baufirmen stammen, die sich Vorteile bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und Genehmigungen erhofft hatten. Aber auch andere Wirtschaftszweige seien in die Schmiergeldaffäre verwickelt.

 

 

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Fr

24

Aug

2012

Die hohe Kunst der Fälschung

 

Die Welt schmunzelt über eine spanische Rentnerin, die ein Jesus-Fresko auffrischen wollte - und es dabei völlig verunstaltete. Die über 80-Jährige ist mit ihrem Unglück nicht allein. Stümper oder Unwissende haben schon öfter Kunst zerstört. Manchmal vernichteten sie dabei Millionenwerte.Sehr wahrscheinlich, dass einzig die Zerstörung seiner Arbeit, die Übermalung seines Kirchenfreskos "Ecce Homo" im spanischen Borja durch eine Rentnerin, dafür sorgen wird, dass der Name des 1934 gestorbenen Spaniers in die Geschichte eingeht. Auf Vorschlag des spanischen Ministerpräsidenten Rajoy, wird das Gemälde jetzt im Madrider Prado restauriert, und auf hohem europäischen Niveau angepasst.

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Mo

13

Aug

2012

Ein Feuerwerk für die Augen und die Sinne

 

Ein wahrer Höhepunkt des Jahres, das große Musikfeuerwerk vor dem Panorama der Burg von Peniscola. Man muss es gesehen und gehört haben, eine wundervolle Inszenierung voller Poesie und Anmut, ein Fest für die Augen und die Sinne.

 

 

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So

22

Jul

2012

Von Wilderern und Subventionselefanten im Porzellanladen

Nachdem unser Kini als Ehrenpräsident des spanischen WWF rausgeschmissen wurde, stellte Mutti umgehend weitere Millionen aus dem europäischen Rettungsfond zur Verfügung, um dem spanischen Königshaus zu ermöglichen,  die vorher auf Leihbasis erschossenen Elefanten, jetzt doch vor dem Abschuss käuflich erwerben zu können. Gemeinsam wildern, so lautet das zukünftige Motto der beiden Machthaber, die zur Feier des Tages in einem Berliner Porzellanladen ein elefantöses Blutbad anrichteten.

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Mo

07

Mai

2012

Bei all den Krisen nicht vergessen, Leben in Spanien lohnt sich immer noch

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Sa

14

Apr

2012

Von Stürzen, Abstürzen, und Abschüssen. Ist das spanische Königshaus noch zu retten ? Vorläufiger Unfallbericht

Dunkle Wolken über dem spanischen Königshaus. Unserem Kini sein Schwiegersohn, der Herzog vom Ballermann, Iñaki Urdangarin, ist vor ein paar Monaten abgestürzt. Okay, zusammen mit ein paar verschwundenen Millionen die seinen Sturz aufgefangen haben sollen. Derzeit prüft das Gericht von Las Palmas, ob das Sprungtuch vorschriftsmäßig aufgespannt war, oder ob der Herzog doch irgendwie geschummelt hat. Aber das Unschuldslamm fühlt sich zu Unrecht verfolgt. Möglicherweise ein Grund, dass die Familie vom Kini jetzt zu den Waffen greift, auch wenn es mit dem Üben nur recht und schlecht vorangeht. Zumindest kann man dies vermuten, da sich der dreizehnjährige Enkel vom Kini vor ein paar Tagen selbst mit einem Gewehr in den Fuß geschossen hat. Unser Kini ist dann erst mal nach Botswana rübergemacht, um mal bei den echten Schwarzen auszuprobieren, ob schwarze Serien auch irgendwann einmal abreißen können. Und als er inmitten der großen spanischen Krise in einem botswanischen Porzellanladen auf einen Elefanten geschossen hat, da ist er doch prompt hingestürzt und hat sich die Hüfte gebrochen. Lieber Kini, wir wünschen Dir gute Besserung, und dem Rest der Familie auch, ihr könnt es jetzt wirklich gut gebrauchen.  Und auch ganz wichtig der Ratschlag, Böcke lassen sich einfacher schießen, wenn man sie im Porzellanladen neben dem Elefanten anbindet. Aber das sollte man eigentlich wissen, wenn man Ehrenpräsident des WWF ist. Mittlerweile ließ der spanische Verteidungsminister Pedro Morenés verlauten, dass Elefanten eine derartig große Bedrohung Spaniens darstellen, dass der Kini als oberster Heerführer selbstverständlich vaterländisch richtig gehandelt habe, als er zu den Waffen griff, um Spanien aus seiner größten Krise herauszuschießen.http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,828546,00.html

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Sa

24

Mär

2012

Blühende Landschaften - Im Rausch des Aufschwungs

Das hochverschuldete Dörfchen Rasquera bei Tarragona wollte mit gutem Beispiel vorangehen, die vom neuen spanischen Ministerpräsidenten Rajoy angekündigten und bisher ausgebliebenen blühenden Landschaften, wortwörtlich umzusetzen. Da in Spanien der Anbau von Cannabis zum Eigenbedarf legal ist, beschloss man einer Vereinigung von Cannabis Konsumenten größere Gemeindeflächen zum Anbau zu verpachten. Bevor man Rajoy jedoch zum Erntedankfest einladen konnte, machte die Polizei einen Strich durch die Rechnung, als man die Zentrale der Vereinigung in Barcelona durchsuchte, und die Vorsitzende wegen illegalen Drogenhandels festsetzte. Damit scheint der Plan des Bürgermeisters von Rasquera vorläufig gescheitert zu sein, neue Arbeitsplätze zu schaffen, und die Entschuldung der Gemeinde voranzutreiben.Gerüchten zu Folge will der Gemeinderat bei einer gemeinsamen Kiffersitzung beschließen, die Regierung in Madrid per Eilantrag davon zu überzeugen, dass die blühenden Landschaften von Rasquera ein deutliches Zeichen sein könnten, ganz Spanien in einen Rausch des Aufschwungs zu versetzen.

 

 

 

 

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Sa

18

Feb

2012

Flughafen Castellon - Visionen am Abgrund des Wahnsinns - Eine Videoproduktion aus dem Hause Casa del Artea

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Sa

18

Feb

2012

Die Größe von Parkbuchten in den Zeiten des Flughafenbaus

Könnte man sich vorstellen, dass man zehn Jahre lang einen Flughafen baut, insgesamt 150 Millionen Euro verschleudert, keinerlei interessierte Fluggesellschaften findet, faktisch als Betreibergesellschaft bankrott ist, aber schnell noch 30 Millionen Euro für Werbung ausgibt, und dazu noch knapp eine Million für ein dem ehemaligen Regionalpräsidenten und jetzigem Vorstandschef der Flughafengesellschaft Carlos Fabra gewidmetes Denkmal, plus Falken und Frettchen, die den leeren Flughafen in Schuss halten sollen? Klar, das kann man sich alles vorstellen. Sicher kann man sich auch noch vorstellen, dass man schlicht die Beantragung der Genehmigungen für den Flughafen vergessen hat. Oder hatte das, wie meine Vermutung war, vielleicht doch schwerwiegendere Gründe, die vor den spanischen Parlamentswahlen besser im Dunkel gehalten werden sollten. Klar, hatte es scheinbar. Bei der neuerlichen Prüfung für die Betriebsgenehmigung für den Flughafen stellte sich heraus, dass die Parkzonen für die Flugzeuge viel zu klein ausgelegt worden sind, was, Überraschung, Überraschung, angeblich schon seit 2006 bekannt gewesen sein soll. Also gibt es jetzt keine Genehmigung, es muss wieder alles aufgerissen, umgebaut, und neues Geld verplempert werden. Und alles bleibt vorläufig wie es ist, wir leben mit einem Flughafen ohne Flugzeuge weiter, und die Hoffnung auf einen Flugbetrieb schwindet mehr und mehr.

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Sa

28

Jan

2012

Malen für(s) Zahlen - Ein neuer Trend gibt Hoffnung

Alles blau, oder was? Malend aus der Krise, oder malerisch untergehen? Anstreichen, oder abstreichen? Ein kleines Dorf in Andalusien hat es vorgemacht, und alle anderen werden diesem Beispiel hoffentlich folgen, dann ist die Krise bald Vergangenheit. Nach dem Anruf einer Werbeagentur aus Madrid beim Bürgermeister von Júzcar, war die Welt hinterher eine andere. Die Agentur warb für die unglaubliche, aber fantastisch anmutende  Idee, eine Aufmerksamkeits-kampagne für den Hollywood Film "Die Schlümpfe", ausgerechnet in Júzcar durchzuführen. Drei Monate später, nach großen Diskussionen und einer Volks-abstimmung, hatte man das ehemalige "weiße" Dorf blau angestrichen. Nach getaner Arbeit lud die PR-Agentur ein Dutzend Journalisten ein, ließ ein paar verkleidete Schlümpfe durchs Dorf rennen, und seitdem ist Júzcar weltberühmt. Selten wurden zehntausend Liter Farbe so effektiv investiert, um ein fast vergessenes Dorf zur neuen Blüte zu treiben. Mehr als Einhundertausend Menschen haben seitdem den Ort besucht, Kneipen, Restaurants, und auch Geschäfte wurden neu eröffnet, und ein Hotel ist auch in Planung. Die neue Regierung Rajoy sollte sich ein Beispiel daran nehmen, wie man Spanien vielleicht retten könnte. Statt Blau zu machen, alles mal blau anzumalen. Ich zumindest habe damit angefangen, die Uferpromenade von Alcocebre schon mal ein wenig blau anzustreichen. Seitdem reißen die Touristenströme nicht mehr ab, und ich werde wohl bald ein Farbengeschäft eröffnen, allerdings nur für die Farbe Blau.

 

 

 

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Mo

16

Jan

2012

Auslandsimmobilien wieder stark im Kommen

Gut, halten wir mal fest, Europa steckt in der Krise, und Spanien ist einer der Spitzenreiter für den Bankrott Award 2012. Die freizügigen Zockerbanken mit ihren großzügigen Hypothekendarlehen, und dadurch gierig gewordene Firmen und auch alle anderen Menschen mit Reichtumsfanta- sien, sind gute Gründe für dieses Desaster gewesen, bevor der tiefe Sturz in den Abgrund folgte. Aber jetzt geht es zumindest im Immobiliensektor  wieder aufwärts, was die Verkaufszahlen in den letzten Quartalen beweisen. Also, bevor man sich für irgendeine überteuerte Immobilie in Deutschland entscheidet, sollte man mal die Preise vergleichen und sich fragen, ob Sie ihr Geld nicht besser in Spanien angelegen. Die hier gezeigten Objekte sind nur Beispiele, die die aktuelle Lage ein wenig verdeutlichen sollen. Soweit bekannt wurde, ist nur der Besitzer des deutschen Objektes derzeit stark notleidend, und strebt einen baldigen Verkauf seines Hauses an. Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

 

 

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Fr

06

Jan

2012

Vom Wesen der Denkmalspflege

Mal vorab. Ich bin Künstler und ich mag interessante Kunst, vor allem auch im öffentlichen Raum. Wären die Begleitumstände nicht so merkwürdig könnte man dazu neigen, dass neue Werk von Juan Ripollés aus Castellon durchaus und vor allem auch im Wortsinne großartig zu finden. Seine Nähe zu lokalen politischen Größen mag dem berühmten Bildhauer sicher so manches Mal zum Vorteil gereicht haben, vielleicht auch als es die Idee umzusetzen galt, am für Flugzeuge und Besucher gesperrten neuen Flughafen eine Statue zu errichten. Diese Statue werde eine "Hommage an Carlos Fabra", ließ er verkünden, unserem  ehemaligen poltischen Regionalfürsten, gestählt durch viele Gerichtsverfahren, der jetzt, oh Überraschung, auch der Vorstandchef der fast bankrotten Flughafenbetreibergesellschaft ist. Vor einem halben Jahr ging ein Aufschrei durch die Presse, in diesen Krisenzeiten solch ein teures Mahnmal zu errichten, dass immerhin 350 Tsd. Euro kosten soll. Und wie immer, als der Rauch verzogen war, hat man es trotzdem in Auftrag gegeben, denn Proteste haben hier noch nie jemanden interessiert. Jetzt rätselt man, ob das Anlitz der Skulptur Fabra ähnlich sei, aber der Bildhauer Ripollés hat sich dagegen verwahrt, dazu sei sie zu abstrakt. Ich für mich habe entschieden, dass man der Statue die berühmte Fabra Sonnenbrille erst gar nicht mit Photoshop aufzusetzen braucht, sondern man schaue sich nur die gigantische offene, ja fast fordernde, gierige Hand an, die weit ins Land hineinragen wird. Noch ein paar goldene Kugeln zwischen die Finger montiert, ein goldenes Eurozeichen auf dem Kopf, und ein paar Pleitegeier aus Keramik auf dem Platz verteilt, und schon wäre es wirklich ein perfekte Hommage an Carlos Fabra, die einen hohen Wiedererkennungswert hätte. Die Skulptur wird schlussendlich 24 m hoch werden, immerhin gut 14 x größer als Fabra selbst ist. Das nordkoreanische Kim--Il Sung Denkmal in der Nähe von Pjöngjang ist nur 20 m hoch. Das sollte doch eigentlich jeden Spanier demütig, aber auch etwas nachdenklich stimmen. Genug des Größenwahnsinns ? Nein ? Gestern wurde in der Presse bekannt, dass der Flughafen ohne Flugzeuge sich trotz allem in den letzten drei Jahren darum bemüht hat, sowohl für sich selbst, als auch für die Region Werbung zu betreiben. Dafür wurden mehr als 30 Millionen Euro ausgegeben, die zum großen Teil auch im Sportsponsoring, wie für das Golfturnier in Castellon und den FC Villarreal, aber auch für anderes Sinnloses investiert wurden. Keiner hat gemerkt, dass es keine billigere Werbung gibt, als einen Flughafen ohne Flugzeuge zu betreiben, um auch so in kurzer Zeit weltberühmt werden zu können.

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Sa

24

Dez

2011

Schöne Bescherung - Teil 2

Gestern wurde "El Gordo", der Dicke, ausgespielt, ein zwingendes Muss für jeden Spanier. Immerhin ist die Weihnachtslotterie mit einer diesjährigen Ausschüttung von 2,5 Mililarden Euro die größte Lotterie der Welt, die manchmal ganze Dörfer zu Millionären macht, weil die teuren Hauptlose meist in Anteilen weiterverkauft werden. Aber dieses Jahr hat sich die Glücksfee ein wahrlich "dickes Ding" geleistet. Der zweite Hauptpreis, mit jeweils 125.000 Euro für die Anteilscheine, ging an das Örtchen Manise bei Valencia, vielen sicher durch den Flughafen bekannt. Und was für ein Zufall, der dortige PP Bürgermeister Enrique Crespo, und etliche seiner  Freunde, haben dabei anscheinend gut Kasse gemacht. So hat sich zum Beispiel auch der Präsident der Diputación Alicante, PP Mann Alfonso Rus, satte 625.000 Euro unter den Weihnachtsbaum legen können. Beim Bürgermeister Crespo vermutet man, dass dessen eigener Gewinn noch höher gewesen sein muss. Toll, könnte man sagen, Herzlichen Glückwunsch, wenn da nicht ein klitzekleines Problem wäre. Der gute Señor Crespo ist nicht nur Bürgermeister von Manise, sondern er war auch der verantwortliche Aufsichtsrat einer Firma die eine Großkläranlage betrieb, und bei der irgendwann plötzlich 17 Millionen Euro verschwunden waren. Und eben dieser feine Bürgermeister steht seit einiger Zeit als Hauptbeschuldigter vor Gericht. Da man vermutet, dass er seinen Gewinnanteil still und leise beiseite schaffen wollte, ordnete jetzt ein Richter an, dass er alles umgehend offenzulegen habe, um die möglichen Schadensersatzansprüche im Verfahren gegen ihn abzusichern. Also, wie gewonnen, so zerronnen. Der Ärmste. Aber immerhin hatte Crespo ja scheinbar schon längst seinen persönlichen "El Gordo" gehabt, als man all die Millionen zufällig in dem trüben Abwasser der Kläranlage fand, und als persönliche Gewinnmitnahme in die eigenen Taschen steckte.

 

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Fr

23

Dez

2011

Schöne Bescherung - Albtraum unterm Tannenbaum

 

Verdammt harte Zeiten für den Weihnachtsmann. Beim diesjährigen Weihnachtsempfang unseres Kinis gabs lange Gesichter und einige Tränen. Ehrengast war dieses Jahr die Königin von Europa und ihre missratensten Kinder, aber auch der Kini hatte ein paar Prachtexemplare mitgebracht, an denen sich Weihnachtsgeschenke sparen ließen. Was soll man so einer Brut bloß schenken ? Seinem Schwiegersohn Iñaki Urdangarin, dem Herzog von Palma, der sich mit ein paar illegalen Milliönchen bereits selbst beschenkt hatte,  hat der Kini einen kleinen Taschenbuchratgeber, "Verbrechen leicht gemacht", geschenkt. Sein Versager-Enkel, der ehemalige spanische Ministerpräsident Zapatero, bekam den Ratgeber, "Guter Rat bei Insolvenz", und der neue Präsident Rajoy  einen kleinen Zauberbaukasten, mit dem er die Krise wegzaubern soll. Der Kini selbst erhielt aus der Hand von Angela Merkel eine Jahresausgabe des Playboy, und revanchierte sich bei ihr, indem er sie in den Adelsstand erhob, und ihr den Titel einer Herzogin von El Arenal verlieh. Bei der Bescherung ihrer deutschen Enkel, erhielt der kleine Christian eine zinsgünstige Hypothek für ein Baumhaus, der ungezogene Gutti einen Wissenschaftsbaukasten, "Doktorspiele leicht gemacht", sowie einen kleinen Filzdoktorhut und eine Narrenkappe. Das Guidolein bekam lediglich einen Ratgeber für schwer erziehbare Kinder, und der kleine Philipp eine Bauchrednerpuppe und eine Rassel. Zum Ende der Bescherung trat Jürgen Drews als Ehrengast auf, und sang aus dem Zyklus, "Ballermann Hits 2011", den Song, "Rette mich wer kann".

Schlimmer kommts immer, und deswegen freuen wir uns schon auf Weihnachten 2012, dann wird der Mafiapate Silvio Berlusconi als Ehrengast im Palacio Real weilen, und die neuen Ballermann Hits, "Solo mio", und "Bunga, Bunga", zum Besten geben.

 

 

 

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Sa

26

Nov

2011

Volks(ver)speisung in den Zeiten der Cholera

 

Zapatero, der Schuster, dessen Leisten endgültig nutzlos wurden, als er beim diesjährigen Papstbesuch in Madrid dessen rote Prada Schuhe als Menetekel des baldigen eigenen Untergangs erkannte, ist nunmehr politische Vergangenheit. Spanien hat abgewählt, und wie überall in der Welt, ist ein neuer Heilsbringer aufgetaucht, der das Gesundbeten ins Kirchenrecht einführen will, auch wenn der Glaube längst verloren zu sein scheint. Mariano Rajoy heißt der Christdemokrat, politisch ein vorher fast bereits Gescheiterter, der auf die morsche und entleerte politische Bühne zurückgekehrt ist, nach der er sich so lange gesehnt hatte, und deren endgültigen Einsturz er wohl sicher kaum noch verhindern kann. "Wir werden aufhören, Teil des Problems zu sein, und werden Teil der Lösung sein", so hat er nach dem historisch hohen Sieg dem gemeinen Volk und Angela Merkel versprochen. Sicher hat er im gleichen Moment vergessen, dass die PP, sowohl in den meisten Regionalregierungen in denen sie seit Jahrzehnten das Sagen hat, wie auch zu Aznars Zeiten in Madrid, schon immer der größere Teil des spanischen Problems war und sicher auch zukünftig wieder sein wird. Auf die Spanier kommen wohl noch härtere Zeiten zu, die diffusen Ankündigungen Rajoys, dem das Konkrete nicht zu eigen scheint, lassen Schlimmeres befürchten. Retter die selbst nicht schwimmen können, saufen kurz oder lang selbst ab, oder werden vom Volk ertränkt. Da hilft es wohl auch nicht, das stark geschwächte und nach Zukunft hungernde Volk, mit ein paar Happen aus der Volks - und Gerüchteküche abzuspeisen. Die Geier werden vorher sowieso die besten Brocken wegschnappen, Leichenfledderer haben immer Konjunktur. Überall in Europa, und ganz sicher auch in Deutschland.

 

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So

13

Nov

2011

Von hungrigen Falken und gierigen Frettchen

"Jamás cerró una puerta Dios, sin abrirse dos." - Gott schließt niemals eine Tür, ohne zwei zu öffnen, sagt ein spanisches Sprichwort. Unser Castelloner Lokalgott Carlos Fabra, ehemaliger Regionalpräsident, und jetzt u.a. Präsident des Flughafenbetreibers Aerocas, hat das Dauerthema Flughafen Castellon wieder einmal herausragend getoppt. Nur kurz zur Erinnerung, der Flughafen ist seit März offiziell eröffnet, aber es gibt weder interessierte Fluggesellschaften, und noch fataler, keinerlei Genehmigungen den Flugbetrieb überhaupt aufnehmen zu können, da man keine beantragt hat. Jetzt ist das 150 Millionen teure Fluggrab verwaist, und Vergissmeinicht macht sich auf den Startbahnen breit. Flora und Fauna arbeiten stark daran, die zerstörte Landschaft zurückzuerobern. Aber nicht mit Carlos Fabra, dem alten Falken und Landschaftsgestalter. 456.000 € wurden jetzt dem quasi bankrotten Flughafenbetreiber von der Regionalregierung unter Fabras PP Nachfolger Javier Moliner  zugewiesen, damit der drohenden Übervölkerung des Flughafens Einhalt geboten wird, und der Nichtflugbetrieb störungsfrei laufen kann. Deswegen werden jetzt Falkner bzw. Firmen gesucht, die im Besitz von kampferprobten Falken und Frettchen sind, und den blöd herumfliegenden und illegal nistenden Vögeln ein grausames Ende bereiten sollen. Spanien ächzt unter der Krise, die Arbeitslosenzahlen steigen und steigen, aber Gott sei gedankt, acht Falken und acht Frettchen wird jetzt ein sicherer Arbeitsplatz in Aussicht gestellt. Möglicherweise sogar lebenslänglich, denn die Aussicht auf einen Flughafen mit echten Flugzeugen steht in den Sternen. Nur die Honigbienen dürfen bleiben, damit die Imker Nachschub für die Küche der Politiker liefern , um dem Volk weiter Honig ums Maul schmieren zu können. Die Tür zum Flughafen bleibt weiterhin verschlossen, aber zumindest öffnet sich eine Tür zu einem Falkengehege, und auch die Käfigtür einer Frettchenfarm. Gott hat also doch recht behalten. Und wen interessiert es dabei überhaupt noch, dass der Flughafendirektor Juan Salas, ein von der PP Auserwählter, den Tower des leeren Flughafens für ein Jahresgehalt von 84.000 Euro weiter besetzt hält, und somit sogar noch mehr verdient als der ehemalige Ministerpräsident des Landes Valencia, Camps, der in seiner Armut ja dazu übergehen musste, sich seine Designeranzüge kostenlos schneidern zu lassen, und die Rechnungen dann an reiche Freunde weiterreichte. Falls mal Flugzeuge auf dem neuen Flughafen starten, wird er sicher der erste Fluggast sein, der ihn nicht für den Urlaub, sondern für seine Flucht nutzen wird.

 

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Do

03

Nov

2011

Frisst der Teufel in der Not wirklich Fliegen?

Valencia:  "Pecunia non olet", sagten schon die alten Latriner, Geld stinkt nicht. Dachte wohl auch der Stadtkämmerer von Valencia, als es darum ging, dem leeren Stadtsäckl ein wenig Bodensatz zu verleihen. Warum nicht mal Werbung für einen Puff machen, denn auch die Nutten befinden sich schließlich in der Krise. Monatelang fuhren die städtischen Busse mit der Werbung durch Valencia, und da die meisten Menschen in der großen Krise zur Zeit sehr mit sich selbst beschäftigt sind, hat es auch keinen weiter interessiert. Außer einem Zeitungsreporter aus Madrid, der wohl  in Valencia weilte, weil die Nutten dort preisgünstiger sind als zu Hause. Und dann der große landesweite moralische Aufschrei, zuvorderst natürlich der katholischen Kirche, und auch so manche politischen Würdenträger reihten sich ein. Auch die Sozialisten des noch regierenden Präsidenten Zapatero, und es wundert einen nicht, immerhin ist Valencia eine Hochburg der christlichen Korrup......, pardon, der "christlichen" PP, dass ein Schelm ist wer Böses dabei denkt, weil ja bald auch Wahlen sind. Und so wie es aussieht, hat dann sicher das letzte Stündlein der PSOE geschlagen, was Spanien vielleicht noch tiefer in den Abgrund stürzen könnte, wenn man über  all die üblen Dinge nachdenkt, die die PP den Spaniern jahrelang beschert hat. Deswegen empfehle Ich als unabhängiger Wahlkampfberater aller Parteien in Spanien der PSOE, ihre Wahlkampfwerbung ein wenig zu modernisieren, um sich zumindest im Gespräch zu halten. Gerüchten zu Folge sollen demnächst die Parteien ebenfalls auf den städtischen Bussen in Valencia werben dürfen. Die Frage die offen bleibt ist die, ob dann der Besuch irgendeiner Parteizentrale wirklich mehr Lustgewinn bringen wird, als einmal im Monat den Puff aufzusuchen, und mit dem vielleicht dort verbundenen Lustgewinn, die große Krise ein wenig  vergessen zu machen.

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Do

15

Sep

2011

Lederhosentag im katalanischen Flachland

Als heute die vor Stolz strotzende bayerische Sportreporterin im Mittagsmagazin verkündete, dass die großen Bayern  einen gemütlichen Ausflug in die katalanische Provinz zum FC Villarreal, der in der Nähe von Valencia beheimat sei, mit einem 2:0 Sieg im ersten Gruppenspiel der Champions League beendet hätten, hat mich dies ein bisschen an Carmen Thomas "Schalke 05 " damals im Sportstudio  erinnert. Ja, ja, die Bayern mit ihrer weißwurstigen "Mir san mir und wo der Rest der Welt liegt ist dem Uli Hoeneß schon lange scheissegal" Mentalität. Das kommt davon, wenn sich Waldi Hartmann und Konsorten lebenslänglich am Ballermann auf Mallorca besaufen, und die Geografiekenntnisse in einem riesigen Sangriaeimer versenkt worden sind. Villarreal nach Katalonien zu verorten, das trifft den Stolz des Valencianers, auch wenn er den FC Valencia immer noch bevorzugt, als diese reichen Aufsteiger des "Dorfvereins" Villarreal. Und damit sei auch geklärt, ja, ich bin Fan vom FC Villarreal, ,die sich die gelben U-Boote nennen, und es immerhin in den letzten Jahren in drei Europapokal Halbfinals geschafft haben, und die Champions League war auch dabei. Mein Herz schlägt immer für die Außenseiter, und irgendwie ist Villarreal in Spanien mit dem gallischen Dorf vergleichbar, dass sich mannhaft gegen die Römer zu wehren versucht, auch wenn die Römer hier Real und Barca heißen, und leider auch meist die Schlacht gewinnen. Elf Mal hintereinander war Villarreal auf eigenem Platz iin div. Europapokalwettbewerben siegreich gewesen, und seit elf Jahren haben die Bayern nicht mehr auf spanischen Stierkampfplätzen gewonnen. Um so tragischer dass dann ausgerechnet gestern die Bayern hier aufgetaucht und über die U-Boote hergefallen sind, und sie leider auch versenkt haben. Zaubertränke aus Stierblut und pürierten Stierhoden haben leider nicht geholfen, Villarreal war zu ängstlich und respektvoll, und konnte nicht zu seinem gefürchteten Flachpassspiel finden, dass sie vor Monaten noch so ausgezeichnet hat. Aber egal wie, die Bayern haben verdient gewonnen, sie waren dominanter und souveräner. Und wir haben ja noch fünf Spiele in der Champions League Gruppe, man darf da ruhig zuversichtlich sein, zumal die U-Boote nur schwer in die neue Saison gefunden haben. Beim Rückspiel im Spreewald in preußischen Berlin, wo die Bayern beheimatet sind, werden wir den Spieß schon herumdrehen. Daran glaube ich, weil der Fussballgott zwar eine Katalane sein mag, aber Villarreal aus der Comunidad Valencia, schon für so manche Überraschung gesorgt hat. Vom Spiel gestern gibt es ein Fotoalbum, dass man sich im Web anschauen kann.

 

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Mi

17

Aug

2011

Ende eines Schaumschlägers ?

Hatte es schon länger rund um den Globus Gerüchte und Spekulationen um die Zukunft des weltbekannten Restaurants „elBulli“ in Rosas gegeben, jetzt ist es vollzogen: Der für viele als kulinarischer Meister des Universums geltende Schaumkönig Ferran Adria sperrt zu. Fünfmal wurde das Restaurant in der abgelegenen Bucht nördlich von Barcelona vom renommierten britischen „Restaurant Magazin“ zum besten Restaurant der Welt auserkoren. Vom Guide Michelin ist „die kleine Dogge“ seit Jahren mit drei Sternen bewertet. Drei Millionen Reservierungsanfragen pro Saison haben das „elBulli“ zum begehrtesten Restaurant auf diesem Planeten gemacht. Nur 50 „Jüngern“ war es Abend für Abend vergönnt, einen Einblick in die aufregende Welt des „Molekularpapstes und Alchemisten“ Ferran zu bekommen. Letzte Gerüchte besagen, dass eine Hundertschaft mit Schutzanzügen im Entsorgungs-Dauereinsatz sei, um einen ewig währenden Chemie Supergau in der Gegend von Rosas zu verhindern.  Denn bislang war höchst unklar, was in die Töpfe der sogenannten Molekularköche wanderte. Adrià sagt, sein eigenes Labor "erfinde" Stoffe wie Lota, Glice oder Gellan, wie einige seiner Wundermittel hießen. Dahinter verbirgt sich allerdings schlicht der Katalog der Lebensmittelchemie- Industrie: Es handelt sich um die Lebensmittelzusatzstoffe E 322, E 327, E 331, E 400, E 406, E 407 (Iota), E 415, E 418 (Gellan), E 461, E 473, E 475 (Glice) sowie um Maltodextrin, ein Kohlenhydratgemisch, das in der Bodybuilder-Szene sehr beliebt ist. Außerdem wurde die Verwendung von Methylzellulose und der übermäßige Gebrauch des Verdickungsmittels Xanthan nachgewiesen, der auch für Tapetenkleister verwendet wird. Andere Stoffe wirken sich je nach Molekülstruktur mehr oder weniger stark auf den Körper aus, zum Teil mit abführender Wirkung. Die EU spendete 500.000 Euro für Adrians Erfinderküche, die Chemie- Industrie steuerte noch mal 600.000 Euro für ein Projekt namens "Inicon" bei. Es bleibt abzuwarten, ob sich die weiterhin noch immer interessierten drei Millionen "Chemiejünger", die gern einmal im "elBulli" gegessen hätten, wieder auf normale Nahrung umstellen lassen. Gerüchte besagen, dass frischer Fisch und Gemüse durchaus Alternativen sein könnten, den schwierigen Entzug zu begleiten.

 

 

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Mi

08

Jun

2011

Flughafen ohne Flugzeuge. Gibts nicht ? Denkste !!!

Flughafen Castellon: Im März wurde nach zwölfjähriger Bauzeit, die von vielen Gesetzesverstößen und Korruptionvorwürfen geprägt war, endlich der neue Regionalflughafen Castellon eröffnet. Allerdings ohne Flugzeuge, da man die erforderlichen Genehmigungen angeblich schlicht vergessen hatte. Ein Possenspiel erster Güte, vor allem nach dem Fernsehauftritt von Regionalpräsident Fabra, der der Bevölkerung schmackhaft machte, dass sich eine Besichtigung auch ohne Flugzeuge und Flugbetrieb lohnen würde.

Wie die Betreibergesellschaft Aerocas vor kurzem mitteilte, wird der Flugbetrieb am neuen Flughafen dieses Jahr defenitiv nicht aufgenommen. Neben den üblichen gegenseitigen Schuldzuweisungen wegen der Verantwortlichkeit für die fehlenden Genehmigungen für den Flugbetrieb, wurde jetzt ebenfalls bekannt, dass die Prüfung der Luftfahrtbehörde mehrere Monate dauern wird, was aber üblichen Standards entspricht, die vor allem auch mit der Luftsicherheit zu tun haben. Was immer auch die Aussage der Verantwortlichen, "die Kampagne für 2012 ist gewährleistet" zu bedeuten hat, muss zum gegenwärtigen Zeitpunkt festgestellt werden, dass sich die Schulden der Betreibergesellschaft sicher weiter erhöhen werden, und auch weiterhin darauf gehofft und gewartet wird, dass sich überhaupt eine Fluggesellschaft für den Flughafen als neuen Standort tatsächlich interessiert. Einziger angeblicher konkreter Interessent ist die Air Nostrum, die den rumänischen Markt bedienen soll. Mit weiteren sechs Gesellschaften stehe man in Verbindung ( u.a. angeblich auch Ryanair, und Tui Fly ); müsse aber jetzt ( !!! ) feststellen, dass sich die Verhandlungen schwierig gestalten, da sich die meisten Low-Cost Airlines nur dort niederlassen, wo sie auch üppige Subventionen erwarten können. Interessant sicher, dass dies den Verantwortlichen jetzt erst bewusst geworden ist. Klar ist auch, dass die offizielle Eröffnung im März, aber auch all die vollmundigen Ankündigen des Regionalpräsidenten Fabra, nur der Beruhigung der Bevölkerung dienen sollten. Rein gefühlt wäre die größte Überraschung wohl eine tatsächliche Inbetriebnahme des Flughafens im Jahr 2012. Die Frage bleibt offen, ob für Flugzeuge oder für einen Freizeitpark mit riesiger Rollerskateranlage, oder als Übungsgelände für arbeitslose Militärpiloten.

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Mi

23

Mär

2011

Schlimmer kommts nimmer

Sicher ist nicht alles Gold was im Urlaubsprospekt so vor sich hin glänzt. Aber manche Menschen haben immer etwas auszusetzen. Kaum aus dem Traumurlaub zurückgekehrt, führt der erste Weg oft zu einem Richter, der die zu Unrecht entleerte Urlaubskasse rasch wieder auffüllen soll. Besonders vorbildlich und sehr kreativ scheinen da die Engländer zu sein. Einem der Kläger war der Strand zu sandig, und ein weiterer führte Klage, dass der Sand am Strand weiß gewesen sei, und nicht wie auf dem Prospektfoto, eine gelbe Farbe gehabt habe. Eine Mutter klagte vor Gericht, dass der Sand so heiß war, dass ihre Kinder nicht zum Baden ins Meer rennen konnten, weil sie sich ansonsten die Füße verbrannt hätten. Eine andere Mutter führte Klage auf Schadenersatz, weil sie der Reiseveranstalter nicht darüber informiert hatte, dass im Meer Fische schwimmen, die ihre Kinder sehr erschreckt hätten. Weitere Tücken lauerten im Schlafzimmer der Unterkunft : Eine Urlauberin machte den Vermieter dafür verantwortlich, dass sie nach der Reise schwanger war. Schließlich habe sie mit ihrem Verlobten in einem Doppelbett schlafen müssen, obwohl sie eigentlich zwei Einzelbetten gebucht hatte. Vor Gericht zog auch ein Mann, der sich durch die lustvollen Geräusche aus dem Nachbarzimmer unter Druck gesetzt fühlte,  deswegen auch mit seiner Frau schlafen zu müssen, damit sie sich nicht vernachlässigt fühlte. Was bin ich da als Hausmeister froh, meinen harten und anstrengenden Arbeitstag mehr  in meinem "Arbeitspool" verbringen zu können, als Gerichtstermine wahrnehmen zu müssen. Wollen wir mal hoffen, dass es 2011 genauso glimpflich verlaufen wird, wie all die Jahre zuvor. Zumindest sind wir bemüht, Ihren Aufenthalt zu einem unvergesslichen Urlaubserlebnis zu machen. Egal wie oft Sie sich beklagen werden, dass es eigentlich sicher rein gar nix zu klagen gibt. Aber vielleicht könnte dies ja auch ein Klagegrund vor Gericht werden, dass so ein Umstand sensible Seelen verstören muss.

 

 

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Sa

05

Mär

2011

Höhenflug und Größenwahn

Da dachte man schon die feudalistischen Zeiten sind Vergangenheit, und auch die diverser Diktatoren, die sich ihre Denkmäler selbst errichten ließen, um sich so unsterblich zu machen. Auch die Spanier schienen das endgültig überwunden zu haben, als man vor gut zwei Jahren die letzte Franco Statue wegschaffte, was mindestens zwanzig Jahre zu spät war. Aber den klassischen Heerführer, den Caudillo, den gibt es heute trotzdem noch, auch wenn er uns jetzt als gerissener Volkstribun mit stark getönter Sonnenbrille und geschneiderten Designeranzügen entgegentritt.

Seit mehr als zehn Jahren ist unser neuer Regionalflughafen Castellon bereits im Bau, ein Millionengrab, inklusive der üppigen Zufahrtstraßen. Nach jahrelangen Bauverzögerungen, auch durch Gerichtsverfahren, in der die Illegalität des Projektes gerade noch so abgewendet werden konnte, soll er jetzt im März endgültig eröffnet werden. Die Betreibergesellschaft ist hoch verschuldet, und bisher gibt es nicht eine einzige Fluggesellschaft, die man unter Vertrag nehmen konnte. Zur Eröffnung plant die spanische Luftwaffe irgendein Passagierflugzeug zur Notlandung zu zwingen, um so die Existenz des Flughafens nachzuweisen. Vielleicht hat man deswegen auch jetzt schon  Teile der Löschflugzeugstaffel  dorthin verlegt.  Aber vielleicht auch aus dem Grund, um die immer wieder aufflackernden Flächenbrände zu löschen, die der Volksmund heutzutage Skandale nennt. Unser allmächtiger Regionalpräsident Carlos Fabra, nicht zufälligerweise auch Bauunternehmer, und schon seit Jahren mehrfach von Gerichten unter Korruptionsverdacht gestellt, und im Gegensatz zu unserm valencianischen Ministerpräsidenten Camps, der gerade im Rahmen der Korruptionsaffäre "Gürtel" zu vierzigtausend Euro Geldstrafe  verurteilt wurde, noch nie wirklich belangt, diesem Carlos Fabra, wollte man, oder er sich selbst, man weiß es nicht so genau, am neuen Flughafen ein Denkmal setzten. 350.000 Euro sollte es kosten, und ein renommierter spanischer Bildhauer wurde damit beauftragt. Ob wir nun am Flughafeneingang das Anlitz von Fabra, oder eine sakrale Skulptur in Form eines pharaonischen Monetengrabtempels hätten ertragen müssen, man wird es wohl nie erfahren, denn sie bleibt uns vorläufig erspart. Vielleicht nicht nur allein wegen den mehr und mehr dramatischen Auswirkungen der Krise, sondern auch wegen der Kritik über soviel Unsinn und Selbstherrlichkeit. Trotz allem irgendwie schade, denn so kann meine Idee für eine wahrhaft wahnhafte Skulptur, mit der ich mich ebenfalls beworben hatte, leider noch nicht einmal geprüft und vielleicht in Erwägung gezogen werden.

Übrigens: Heute vor achtundfünzig Jahren starb Josef Stalin, auch so einer mit vielen Denkmälern, und genau zwölf Jahre später,  wurde Sergios Leones Italo Western " Für eine Handvoll Dollar " uraufgeführt. Dies zu erwähnen ist natürlich absichtlos, aber man kann gern einmal darüber nachdenken.

 

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Mi

16

Feb

2011

Blutsbrüder unter sich

Der spanische Radsportverband hat den noch Tour de France Sieger Alberto Contador vom Vorwurf des Dopings mit Clenbuterol freigesprochen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem spanischen Ministerpräsidenten José Luis Zapatero, der ihm wegen fehlender Wählerstimmen uneigennützig beistand, wies Contador nochmals jegliche Schuld weit von sich, Kälbermastmittel zu sich genommen zu haben. Die Ursachen seien wohl eher in der falschen Zubereitung eines geschäumten Molekularsteaks im Restaurant "El Bulli" des spanischen Starkochs Ferran Adriá zu suchen, in dem er während der letztjährigen Tour de France täglich sein Mittagessen einnahm. Zapatero wies zusätzlich darauf hin, dass weitere Ursachen auch in der Zunahme arbeitsloser Kampfstiere begründet sein könnten, die sich kurz vor ihrer Zubereitung in spanischen Spitzenrestaurants Brüste wachsen lassen, um so der Schlachtbank zu entkommen. Sowohl Zapatero, als auch Contador, sind als potente Fleischfresser bekannt, die pro Woche zwei gut abgehangene Kampfstiere verzehren, um sich so für ihre anstrengenden Jobs fit zu halten. Nach Informationen aus gut informierten Kreisen, wurde die Diätmast von Dr.Eufemiano Fuentes zusammengestellt, der schon früher mit der Wunderheilung von Antidopingpapst Janus U. großartige Erfolge erzielt hatte. Ministerpräsident Zapatero beschloss die Pressekonferenz mit den Worten: " Ob ausgetauscht oder verunreinigt. Egal wie, noch fließt in unseren Adern noch ein wenig spanisches Blut, und darauf können wir stolz sein."

 

 

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Do

13

Jan

2011

Impresionante

Zurück von einem Aufenthalt auf Lanzarote, meiner alten Liebe. Immer wieder beeindruckend. Impresionante, sagt der Spanier, und allein der Klang des Wortes sagt mehr aus, als es alle Adjektive jemals ausdrücken könnten. Trotz der Kompromisse, die eine vom Tourismus abhängige Insel leider eingehen muss, ist die künstlerische und politische Saat, die viele Künstler, und vor allem Cesar Manrique, gesät und hinterlassen haben, durchaus aufgegangen. Nur so konnte sich Lanzarote seine Ursprünglichkeit und Schönheit bewahren. Der Nationalpark Timanfaya mit den Feuerbergen, aber auch viele sehenswerte von Cesar Manrique geschaffene oder inspirierte "Kulturdenkmäler", hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Impresionante eben.Und bis heute immer noch ebenfalls beeindruckend, dass die gesamte Insel faktisch werbefrei ist. Keine hässlichen Plakatwände stören den Anblick dieser überaus kargen und doch so wunderschönen und liebenswerten Insel. Impresionante. Heute warme Frühlingslüfte an der Costa del Azahar. Überall ums Haus blüht es, auch die Mandelblüte hat bereits eingesetzt. An die Temperaturen von Lanzarote reicht das nicht heran, aber mit 21° und strahlender Sonne lässt es sich hier auch ganz gut überwintern. Gruß an alle Schneeschipper in Alemania, der nächste Sommer kommt bestimmt. Würde mich freuen, wenn mir mal jemand eine Schneeschippe mitbringen würde. Man weiß ja nie, bei all den Klimaveränderungen, was einen morgen erwartet.

Heute vor zweiundachtzig Jahren starb Wyatt Earp, der ehemalige Marshall von Dodge City, friedlich in seinem Bett. Ach ja, die guten alten Zeiten. Heute vor einhundertachtundvierzig Jahren hat sich ein Thomas Crapper die Toilettenschüssel patentieren lassen. Diesbezüglich sei ergänzend angemerkt, weil immer wieder gern auch Gegenstand von Nachfragen, ja,ja,ja, auch hier in Spanien gibt es drei-und vierlagiges Toilettenpapier. Impresionante, oder ?

 

 

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Sa

18

Dez

2010

Konziliantenstadl

Konzil der unbamherzigen Brüder
Konzil der unbamherzigen Brüder

Als vollmundige Bläser
ihre windigen Soutanen
hochfliegen ließen, und
geölte Pfaffen mit ihren
Schutzengeln tanzten,
standen eingeweihte
Schweinepriester mit
eingeseiften Trompeten
Schlange und begrüßten
himmelhoch jauchzend
ihr gebenedeites Jericho,
bis nackte Chorknaben
Beichtstühle zersangen
und Analyse das Unwort
des Jahres wurde, was
trieblose Regensburger
Domspatzen erschöpft von
verdorrten Trauerweiden
fallen ließ, während die
nächste Trachtenkapelle
die mit befleckten Tüchern
verhängte Bühne besprang,
und notgeile Messdiener
mit verlogenem Weihrauch
alles vernebelten, weil die ARD
live vom Gottesacker sendete,
und ein zölibatärer Kirchenchor
Lobet die Herren, und auch
Ihr Kinderlein kommet, brünftig
und scheinheilig intonierte.

 

F.Hucke

 

Dieser Beitrag wurde im Sommer im Satiremagazin "Eulenspiegel" veröffentlicht.

 

 

 

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Fr

17

Dez

2010

Sanchos Panzer Blog

Möge es mir gelingen, mit Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit zu agieren, und Geschriebenes, Gedichtetes, Verschämtes und Unverschämtes, dem Licht der Öffentlichkeit preiszugeben, damit mir  Kritik und Anregung widerfahre. An einem Orte ziemlich außerhalb der Mancha, an dessen Namen ich mich zu erinnern durchaus in der Lage bin, lebe ich seit langer Zeit als malender Wandergesell und Wortkrieger, einer von jenen, die einen Speer im Lanzengestell, eine alte Tartsche, einen hageren Gaul, und einen Windhund zum Jagen haben. Wenn ich nicht in meinen Erinnerungen schwelge, keine Bilder male, nicht faul an Stränden herumliege, nicht trunken in Tavernen hocke, und keine schlecht erzogenen Touristen wildere, dann widme ich mich dem Wort und der Schrift.  Ein wenig davon zu zeigen, das ist hier meine Absicht, aber auch meine Meinung über die Welt kundzutun,  und wie vielleicht auch ab und zu darüber Bericht zu erstatten, welchen merkwürdigen und kuriosen Absonderlichkeiten so ein Leben am Mittelmeer ausgesetzt sein kann.

 

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