Ein Absturz kommt selten allein

"Geübt" hat er mehr als dreißig Jahre, unser ehemalige PP Regionalpräsident Carlos Fabra, zuletzt auch noch Präsident des " Flughafens ohne Flugzeuge Castellón ", bevor man ihn nach zehnjährigen Ermittlungen endlich doch noch vor ein Gericht gezerrt hatte. Heute ist das vorläufige Urteil gefallen, er muss wegen diverser Verbrechen der Steuerhinterziehung für 4 Jahre ins Gefängnis. MIt 8-10 Jahren hatte man gerechnet, auch seine Ex-Frau wurde zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt, Geldstrafen in Höhe von knapp einer Million Euro wurden ebenfalls ausgesprochen. Nicht verurteilt wurde er wegen Korruption und Bestechung, was eigentlich fatal ist, denn all die anderen Vorwürfe ließen nur den Schluss zu, dass Fabra einer der Schlimmsten von Allen war. Aber immerhin, der spanische Rechtsstaat hat Terrain zurückgewonnen, wie auch in div. anderen Prozessen, wo ehemalige Minister und hohe politische Funktionsträger bis zu zehn Jahre ins Gefängnis gesteckt wurden. Der einzige große Fisch bleibt momentan des Königs Schwiegersohn Urdagarin, aber er zappelt nicht mehr lange, dann wird er wohl Carlos Fabra und den anderen "Selbstversorgern" folgen.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Michael (Donnerstag, 19 Dezember 2013 21:33)

    Tja Friedrich, da muss wohl jemand deinen messerscharfen Blog mit Beiträgen über Fabra intensiv gelesen und dann gehandelt haben - gratuliere zu diesem Fang!
    weiter so...

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