Die Größe von Parkbuchten in den Zeiten des Flughafenbaus

Könnte man sich vorstellen, dass man zehn Jahre lang einen Flughafen baut, insgesamt 150 Millionen Euro verschleudert, keinerlei interessierte Fluggesellschaften findet, faktisch als Betreibergesellschaft bankrott ist, aber schnell noch 30 Millionen Euro für Werbung ausgibt, und dazu noch knapp eine Million für ein dem ehemaligen Regionalpräsidenten und jetzigem Vorstandschef der Flughafengesellschaft Carlos Fabra gewidmetes Denkmal, plus Falken und Frettchen, die den leeren Flughafen in Schuss halten sollen? Klar, das kann man sich alles vorstellen. Sicher kann man sich auch noch vorstellen, dass man schlicht die Beantragung der Genehmigungen für den Flughafen vergessen hat. Oder hatte das, wie meine Vermutung war, vielleicht doch schwerwiegendere Gründe, die vor den spanischen Parlamentswahlen besser im Dunkel gehalten werden sollten. Klar, hatte es scheinbar. Bei der neuerlichen Prüfung für die Betriebsgenehmigung für den Flughafen stellte sich heraus, dass die Parkzonen für die Flugzeuge viel zu klein ausgelegt worden sind, was, Überraschung, Überraschung, angeblich schon seit 2006 bekannt gewesen sein soll. Also gibt es jetzt keine Genehmigung, es muss wieder alles aufgerissen, umgebaut, und neues Geld verplempert werden. Und alles bleibt vorläufig wie es ist, wir leben mit einem Flughafen ohne Flugzeuge weiter, und die Hoffnung auf einen Flugbetrieb schwindet mehr und mehr.

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